Eltern und Kinder

Wer heutzutage Vater oder Mutter wird sollte sich schon frühzeitig um alle kleinen Notwendigkeiten für das kommende Baby kümmern. Was man alles für ein Baby braucht wird schnell mehr sein, als man sich zu Beginn vorgenommen hatte. Dabei ist hier nichtmal die Rede von den allgemeinen Sachen wie Windern oder einem Kinderbett, sondern auch von diversen Anschaffungen wie Babykleidung, Babynahrung und Dingen wie etwa eine "Gute Nacht"-Lampe oder Plüschtieren.

Allerdings ist das noch längst nicht alles. Neben Babysachen, heißt es auch sich auf die kommende Zeit als Elternteil vorzubereiten. Nicht jeder beherrscht von Heute auf Morgen den Umgang mit einem Baby und vielen können nervlich daran sogar zu Grunde gehen. Was tun, wenn es Baby die ganze Zeit nur schreit? Ob es das Baby Milch oder etwas zu Essen benötigt oder ob einfach nur die Windeln gewechselt werden müssen hat etwas mit Erfahrungswerten zu tun. Nicht jedes Baby ist gleich, weshalb auch kein grundlegendes Rezept oder eine Anleitung geben wird. Bei vielen Kindern reicht es, diese einfach nur bei sich zu halten. Wenn sie die eigene Körperwärme spüren und man dazu etwas beruhigendes sagt, beruhigen sich viele Kinder.

Aus diesem Grund gibt es eine Menge Elternkindkurse, welche man besuchen kann. In denen lernt man nicht nur wie man sich in welcher Situation richtig verhält, sondern auch verschiedene Griffe und Haltepositionen. Nicht jeder kann auf Anhieb ein Baby richtig in den Armen halten, sodass dieses getragen werden kann. Eltern und Kinder müssen sich zunächst kennen lernen.

Wer ein Kind bekommt, für den wechselt sich auch die Lohnsteuerklasse. Beide Elternteile können 14 Monate lang zusätzlich Elterngeld vom Staat erhalten. Eine Mitteilung an den Arbeitgeber sollte man desweiteren ebenfalls abgeben. Allein aufgrund des Kündigungsschutzes ist eine Mitteilung für den Arbeitgeber notwendig. Dieser Kündigungsschutz gilt vom Beginn der Schwangerschaft bis 4 Monate nach Ablauf der Schwangerschaft.

Anschliessend folgt die Anmeldung beim nahegelegenden Krankenhaus, für den Fall einer Entbindung. Auch eine Voranmeldung beim Kindergarten sollte erfolgen. So sichert man sich den Kindergartenplatz und damit auch die Betreuung sobald man wieder in das Berufsleben einsteigt.

Die eigenen Versicherungen müssen ebenfalls angepasst werden. Verträge sollten zwar erst nach der Kindesgeburt abgeschlossen werden, jedoch kann man bereits damit beginnen wesentliche Vorbereitungen zu treffen.

Werdende Mütter, welche gesetzlich krankenversichert sind, haben Anspruch auf das sogenannte Mutterschaftsgeld. Damit kann Lohneinbußen entgegen gewirkt werden. Der Antrag für Mutterschaftsgeld kann frühenstens bereits sieben Wochen vor dem Geburtstermin des Kindes in Anspruch genommen werden.